ZwischenZeitRaum

Mit dem Projekt „ZwischenZeitRaum“ erweckt die Stadt Hohenems leerstehende Schaufensterflächen zum Leben und unterstützt dabei KünstlerInnen direkt. Wir befinden uns derzeit in einer Art Zwischenzeit, einem Zwischenraum, der von vielen als Vakuum empfunden wird. Auch Schaufenster stellen Zwischenräume dar, Übergänge zwischen drinnen und draußen.  Basierend auf der Idee von Elisa Rosegger, Kulturreferat der Stadt Hohenems, durften wir das Konzept dazu gemeinsam ausarbeiten und gestalterisch einen Rahmen geschaffen. 

 

Fotos: mohap.at, Frauke Kühn Literaturnetzwerk Vorarlberg 

Wir haben uns dabei für ein gestalterisches Element entschieden, welches die unterschiedlichen Standorte miteinander verbindet. Eine Linie, die sich durch Hohenems zieht und symbolisch dafür steht, dass alles miteinander verbunden ist, auch wenn Zeit und Raum dazwischen stehen. Eine Linie, die sich nach oben und unten bewegt, die Loopings dreht, die Kopf steht, die sich querlegt und somit die turbulenten Zeiten, in welchen wir uns gerade befinden, wiederspiegelt. Reduziert und zurückhaltend um genügend Raum für die mitwirkenden KünstlerInnen und Künstler und Kulturinstitutionen zu schaffen. 

 

#fensterpoesie im „ZwischenZeitRaum“ – Poesie erleuchtet die Marktstraße

Aktuell belebt Literatur von Vorarlberger AutorInnen die Hohenemser Marktstraße. Die Kurzgedichte wurden auf Einladung des künftigen Literaturhaus Vorarlberg und dem "W*ORT" Lustenau zum Thema "Licht" verfasst. Eine schöne Gelegenheit, um bei einem Spaziergang durch Hohenems innezuhalten. 

 

Im neuen Jahr werden die Schaufenster von verschiedenen KünstlerInnen bespielt, unter anderem auch von mohap. Dazu werden wir dann hier berichten.